Vielleicht brauchen wir gar keine Impfung gegen Covid-19?

Bei aller Aufregung um das Thema Covid-19 ist eine Tatsache unbestritten, nämlich das 80 – 90% der Infektion mild verlaufen und die positiv getesteten Personen nur leichte Symptome wie etwas Husten oder leichtes Fieber haben. Eine Reihe von Personen berichten sogar von keinen Symptome und werden nur durch den kurzzeitigen Verlust der Geruchs- und Geschmackssinn darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt. Die weltweite Statistik von Worldometers zu Covid-19 zeigt in die gleiche Richtung. 99% der aktiven Fälle werden dort als „mild“ eingestuft.

https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=worldometers+corona&ie=UTF-8&oe=UTF-8

 

Warum ist das so? Für Professor Sucharid Bhakdi ist dieser Umstand ein klares Indiz dafür, dass es bereits eine Grundimmunität in den meisten menschlichen Körpern gegen diesen Virustyp gibt. Diese beruht nicht so sehr auf Antikörper sondern ist auf eine Kreuzimmunität über die Lymphozyten (T-Helfer-Zellen und Killerzellen) zurückzuführen, so seine These. Zwei neuere Studien zu diesem Thema sprechen klar für diese Annahme. An einer weiteren umfassenden Studie zu diesem Thema wird gerade in Deutschland gearbeitet.

Wenn nun aber 80-90% der Bevölkerung bereits eine Immunität gegen das Virus SarS-Cov-2 haben, welchen Sinne macht dann eine Schutzimpfung deren Nebenwirkung heute noch keiner vorhersehen kann, so die logische Frage von Professor Bhakdi?

Auf Radio München ist dazu ein interessanter Podcast erschienen. Machen Sie sich selbst schlau und hören Sie rein, wenn Sie dieses Thema interessiert.

Zur Info:
Professor Sucharid Bhakdi ist ein deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, war selbst an Impfentwicklungen beteiligt und ist emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war dort von 1991 bis 2012 Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
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